Ein Gocher Unternehmen hat am Markt grandiosen Erfolg – weil es ein großes Lager an Teilen für Computer vorhält, die nicht mehr auf dem allerjüngsten Stand der Technik sind. Innerhalb weniger Jahre wuchs macle über sich hinaus.

GOCH. Es war die entscheidende Geschäfts-Idee, bei Computer-Hardware gegen den sprichwörtlichen Strich zu bürsten, die den Grundstein für den Erfolg made in Goch legen sollte: Die macle GmbH an der von-Monschaw-Straße im Gocher Gewerbegebiet liefert das, was andere Computerteile-Großhändler nicht liefern können oder auch: nicht liefern wollen. Marken-Teile von IBM und Hewlett-Packard nämlich für Computer, die nicht mehr auf dem allerjüngsten Stand der Technik, aber noch weit verbreitet sind, vorzugsweise in Unternehmen.

Expansionskurs Geschäftsführer Andreas De Matteis und sein von vier auf inzwischen 22 Köpfe angewachsenes Mitarbeiterteam setzen auf weiteren Expansionskurs. Darum, so De Matteis, habe sich macle nun auch entschlossen, die Lagerkapazitäten auf dem Betriebsgelände kräftig zu erweitern, neue Auszbildende einzustellen (Bewerbungen erwünscht!) und sich neue Vertriebswege zu erschließen. 400 Quadratmeter Lagerfläche – damit ging macle vor nicht einmal zehn Jahren an den Start.

Jetzt sind es 1200. Wobei man die eigentlich doppelt, drei- und vierfach rechnen müsste — denn das Hochregalsystem sorgt für effektivste Nutzung der Fläche. Und das muss auch so sein. Denn eine der macle-Stärken ist es, Ersatzteile in erklecklicher Stückzahl blitzschnell, ab Lager, Liefern zu können. Denn: „Während der allgemeine Trend dahin geht, Ersatzteile per LKW an die Kunden zu bringen, damit Lagerhaltungs-Kosten minimiert werden, bauen wir bewusst auf eine möglichst umfassende Vorrats-Logistik.“ Dies sichere schließlich den entscheidenden Vorsprung gegenüber Konkurrenten. Ersatzteile für Rechner von IBM, Compaq/Hewlett Packard, Dell, Toshiba und Lexmark haben die Gocher stets an Lager.

De Matteis betont: „Wer nun als Großkunde nicht ständig seine gut funktionierende Server-Landschaft kosten- und zeitintensiv gegen das gerade neue Modell austauschen möchte, sondern lieber Upgrades für sein bewährt betriebssicheres System sucht, ist bei uns genau richtig.“ Die Preise? Meist weit unter denen, die kalkuliert wurden, als die Rechner noch jeweils jüngster Stand der Technik waren.

Auf Wunsch Aber den Erfolg des expandierenden Unternehmens macht es aus, dass macle noch mehr kann: Speicher, Festplatten, Netzwerk- und Controllerkarten werden vor der Auslieferung auf Wunsch schon eingebaut – und das ohne zusätzliche Kosten ür die Kunden. Wenn mal ein Einzelteil nicht an Lager ist, wird–™s weltweit gesucht. Das Netzwerk, das dafür existiert, ist beeindruckend groß und engmaschig geknüpft. Kleine Fachhändler, großes Systemhäuser und alle „dazwischen“ wissen das in wachsender Zahl zu schätzen. Tendenz: steigend.