Der deutschlandweit einzigartige Hardware-Großhändler macle arbeitet gegen den Trend in der IT-Branche –“ und hat gerade deshalb Erfolg. Nun will er auch die Benelux-Länder für das „macle-Prinzip“ gewinnen und verstärkt in die Ausbildung investieren.

GOCH. Erweiterte Lagerkapazitäten, mehr Auszubildende und neue Vertriebswege: Der EDV-Großhändler macle setzt seinen Expansionskurs 2008 fort. Bereits Ende Januar dieses Jahres hatte das Unternehmen, das vor allem Marken-Hardware von IBM und HP vertreibt, die Erweiterung seiner Lagerflächen in Goch von 400 auf nunmehr 1200 Quadratmeter abschließen können –“ und damit ein wichtiges Signal gesetzt: „Jetzt können wir noch schneller auf die Wünsche unserer Kunden reagieren“, betont Geschäftsführer Andreas De Matteis. Denn während der allgemeine Trend in die Richtung geht, Ersatzteile per Lkw zu distribuieren, um die Lagerhaltungs-Kosten möglichst gering zu halten, baut seine Firma bewusst auf eine umfassende Vorrats-Logistik. Der Vorteil liegt auf der Hand: macle ist auf Wunsch in der Lage, sogar noch am Tag der Bestellung per Kurierdienst zu liefern. Das bedeutet mehr Sicherheit für die Kunden und einen entscheidenden Vorsprung gegenüber Wettbewerbern.

In der schnelllebigen IT-Branche sind Ersatzteile Mangelware. Macle hat sie auf Lager.

macle profitiert von den kurzen Produktzyklen in der IT-Branche: Was Hersteller heute noch als neueste Computer-Innovation feiern, wird in der Regel bereits nach nur drei bis vier Monaten unter Aspekten der Verkaufsförderung durch eine neue Generation von Rechnern abgelöst. macle kauft die „alten“ Modelle (von IBM und HP) sowie Ersatzteile (u.a. für IBM, Compaq/HP, Dell, Toshiba und Lexmark) dann günstig auf und hält sie vorrätig. Wer nun als Großkunde nicht ständig seine gut funktionierende Serverlandschaft kosten- und zeitintensiv gegen das gerade neueste Modell austauschen möchte, sondern lieber Upgrades für sein bewährtes System sucht, ist bei dem jungen Team von macle genau richtig. „Wir verkaufen nicht nur jene Produkte, die die Hersteller aktuell vertreiben möchten, sondern haben auch
die, die kaum noch an vorderster Front im Handel erhältlich sind“, beschreibt De Matteis sein kluges Konzept des Re-Marketing. Durch die Schnelllebigkeit der Branche kann macle die Hardware schon kurz nach dem Aufkauf um bis zu 40 Prozent günstiger anbieten.

Weltweit arbeitet macle mit über 1.000 Lieferanten zusammen

Doch macle ist weit mehr als ein IT-Lagerhaus. Es ist das geschlossene Konzept des Unternehmens, das den Markt überzeugt. Fachhändler, die beispielsweise eine spezielle Kundenkonfiguration benötigen, bietet macle den Service „Config to Order“
an. Das bedeutet: Speicher, Festplatten oder Netzwerk- und Controllerkarten baut der Distributor auf Wunsch schon vor der Auslieferung ein –“ ohne zusätzliche Kosten. „Ist ein Produkt nicht mehr verfügbar, dann suchen wir es weltweit“, betont De Matteis. Je nach Beschaffungsweg müssen die Kunden maximal drei Tage auf ihre Ersatzteile warten. In so kurzer Zeit kann macle nämlich von einem seiner weltweit über 1000 herstellerunabhängigen Lieferanten zum Kunden liefern. Ein einzigartiges Netzwerk. Innerhalb der Europäischen Union dauert es in der Regel sogar nur 48 Stunden, bis Macle an die Tür des Fachhändlers klopft. Und ist das Ersatzteil in Goch auf Lager, erreicht der Kurier in maximal 24 Stunden sein Ziel. Zudem gewährleistet macle dann eine sechsmonatige Austauschgarantie auf die Ersatzteile. Das „Prinzip macle“ bedient mittlerweile einen Kundenkreis, der vom großen Systemhaus bis zum kleinen Fachhändler reicht.

macle hat eine Azubi-Stelle im Bereich IT-System-Elektroniker frei

Seit Gründung des Unternehmens 1999 stieg die Zahl der Mitarbeiter bei macle von anfänglich vier auf inzwischen 22 an, im Schnitt macht das zwei neue Arbeitsplätze pro Jahr. Eine Erfolgsgeschichte, die in diesen Tagen der Arbeitsplatz-Verlagerung ins Ausland umso ermutigender ist. Ihren Platz im Team finden heute schon drei Auszubildende. Sie werden bald einen neuen Kollegen begrüßen dürfen: „Wir suchen für dieses Jahr noch einen weiteren Auszubildenden im Bereich IT-System-Elektroniker“, so Andreas De Matteis, der sich auf aussagekräftige Bewerbungen freut. Investitionen in die Ausbildung betrachtet macle als Investitionen in die Zukunft. Denn das Unternehmen hat noch viel vor. Aktuell plant De Matteis, das Geschäft in Frankreich, Spanien & den Benelux-Ländern auszubauen. Ein Vertriebsmitarbeiter für Benelux wird bereits gesucht. Das Netzwerk wächst.